Das große Ziel: ein kleines Haus. Schöner Wohnen und das Eigenheim im Wirtschaftswunder
zurück
Das große Ziel: ein kleines Haus
Schöner Wohnen und das Eigenheim im Wirtschaftswunder
Keine Wohnform ist so populär, so zahlreich vertreten und gleichzeitig so heftig umstritten wie das Einfamilienhaus. Durch die Adenauer-Regierungen für konservative politische Ziele instrumentalisiert, war es ein zentraler Bestandteil städtebaulicher Planungskonzepte, die dem zunehmend technisierten Wohnen Raum boten und stereotype Genderrollen und heteronormativ-patriarchale Familienideale materialisierten. Zugleich wurde das Einfamilienhaus medial als idealer Lebensort inszeniert. Das große Ziel: ein kleines Haus untersucht die Hintergründe dieser Erfolgsgeschichte des Eigenheims anhand nahbarer und farbenprächtiger Homestories in der Zeitschrift Schöner Wohnen und liefert eine kritische Betrachtung des Einfamilienhaus-Booms in den bundesdeutschen Wirtschaftswunderjahren.
- Kritische Analyse des Einfamilienhaus-Booms im Westdeutschland der 1960er und 1970er Jahre
- Mediale Repräsentationen des Eigenheims als „ideale Wohnform"
- Hintergründe zur Geschichte der populären Wohnzeitschrift Schöner Wohne
Engelke, Jan: Das große Ziel: ein kleines Haus. Schöner Wohnen und das Eigenheim im Wirtschaftswunder, o. O. 2025, Jovis.