Veränderungen in der Lehre

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Um Gendergerechtigkeit im Gedankengut von Student*innen und damit auch nachhaltig im Planungsalltag zu verankern, muss das Thema fest in der akademischen Ausbildung integriert sein. Hierfür müssen Universitäten verbindliche strukturelle Rahmenbedingungen schaffen. Gleichzeitig sollten Bottom-Up-Initiativen aktiv gefördert und unterstützt werden – vor allem in der Übergangsphase.

Kooperationen fördern!

Die direkte Zusammenarbeit zwischen universitären Projekten und Praxisinstitutionen kann ein wertvolles Instrument sein. Durch die Einbindung solcher Kooperationen entstehen innovative Ansätze, da Student*innen evidenzbasierte Forschungsstände und -instrumente einbringen. Außerdem können Vorhaben beschleunigt oder überhaupt erst möglich werden.

Eigeninitiativen honorieren!

Es braucht tragfähige Strukturen an Hochschulen und Universitäten, die eigeninitiatives Engagement der Student*innen wertschätzen und unterstützen, dem nachzugehen. Anreize wie die Vergabe von ECTS-Punkten können zusätzlich motivieren.

Professur der Gerechtigkeit!

Eine Professur mit dem Schwerpunkt „(Gender)Gerechtigkeit“ muss sich gezielt mit dieser Thematik befassen und entsprechende Kurse, Entwurfsprojekte sowie Vorlesungen anbieten, sodass das Thema die Sichtbarkeit und Anerkennung bekommt, die es benötigt, um eine langfristige Verankerung im Städtebau zu gewährleisten.

 

Eine solche Professur gibt es seit dem Sommersemester 2023 im Fachbereich Architektur der RPTU (Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau). Im Rahmen der Clara Marie Faßbinder-Gastprofessur, leitet Christiane Fath die Stiftungsprofessur „Un/Doing Gender“. Hier führt sie Veranstaltungen zum Thema „Gender in der Lehre“ durch, möchte den Forschungszweig der Frauen*- und Geschlechterforschung in Rheinland-Pfalz stärken, entsprechende Lehrangebote erweitern und Wissenschaftler*innen sowie Student*innen das Netzwerken ermöglichen.
Schau doch mal auf ihrer Website vorbei!

Werdet selbst aktiv!

Es reicht nicht aus, sich auf institutionelle Reformen zu verlassen und darauf zu warten, dass sich etwas verändert. Traut euch, eure Ideen und Visionen anzupacken und selbst zu realisieren. Seid dabei mutig und selbstbewusst genug, um Hilfe oder finanzielle Unterstützung bei verschiedenen Institutionen einzufordern, um eure Vision umzusetzen.

Hochschulen, Universitäten sowie studentische Initiativen und Kollektive müssen sich untereinander besser vernetzten, um Know-How, Kapazitäten und Reichweite vonein­ander zu nutzen und Projekte so schneller voranzutreiben und zu realisieren.

Schau doch mal bei LOOM von der BHT Berlin vorbei und vernetzt euch!

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